Hintergrund

Erstes Klinikorganisationssystem auf dem Markt

Krankenhäuser können auf eine neue, hoch-automatisierbare Organisationshilfe zurückgreifen: Scheduling Healthcare bietet mit seinem Multiressourcen Management System ‚hivemed‘ mit integriertem Process Management Cockpit ‚PMC‘ jetzt das erste DRG-konforme KOS System weltweit. KOS steht für Klinikorganisationssystem. Damit kommt eine komplett neue Gattung klinischer IT Systeme auf den Markt – als eigenständiges System oder auch als Engine für Bestandssysteme. Wir haben uns mit der Lösung beschäftigt, halten sie für höchst interessant und suchen nun ein Pilothaus, das KOS zu Sonderkonditionen des Herstellers gemeinsam mit qhit healthcare consulting einem ausführlichen Praxischeck unterzieht. Und das sind die Eigenschaften von KOS:

Das KOS entlastet Kliniken demnach zukünftig bei der Steuerung aller wiederkehrenden Prozessschritte inklusive optimiertem und automatisiertem Behandlungstermine-Management mit Leistungsdokumentation. Und es unterstützt zudem flexibel bei Änderungen im Ablauf des dynamischen Klinikalltags. Im stationären Behandlungsgeschehen ist das System vollständig DRG-konform und kann so zu bester Kostenkontrolle beitragen. KOS verfolgt die Grundphilosophie, dass sich Behandlungen/Hospitalisationen aus Ereignissen zusammensetzen und diese geplant werden wie zum Beispiel

  • Untersuchungen
  • Pflegemassnahmen
  • Operationen
  • Visiten
  • Entlassungen/Austritte…

oder zumindest berücksichtigt werden müssen wie bei

  • Essenszeiten
  • Rapporten/Besprechungen/Übergaben und die
  • Nachtruhe…

um so wiederum in jeder Beziehung effizient abgearbeitet werden zu können. Ziel ist dabei auch, die knappen Ressourcen bzw. Kräfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter möglichst schonend einzusetzen. Die Planungen können im medizinischen Alltag sehr kurzfristig und spezifisch, oder auch sehr langfristig und noch unscharf ausfallen.

Doctor man with stethoscope sending a message in the hospital.Dabei werden auch logische Ereignisketten gebildet und disponiert. Die Verordnung einer Gastroskopie beispielsweise, führt immer zur Terminierung und Disposition der Ressourcen Raum, Arzt, Pflege, Gerät und zur Planung der Vorbereitung des Patienten, zur Patiententransport-Organisation hin und her, zur Leistungsdokumentation und zur Befundung/Dokumentation. Die Planung all dessen geschieht heute in einzelnen Arbeitsschritten. Nicht so im KOS!

Während sich KIS-Systeme bisher auf Information und Dokumentation konzentrieren, ergänzen KOS Systeme die Klinik-IT Landschaft um die organisatorisch relevanten Aspekte. Nur so kann ein ressourcensparender, positiv regulierender Einfluss auf das Geschehen im Krankenhaus genommen werden. Hiebei werden alle Ereignisse berücksichtigt, in die Patienten im Laufe der Hospitalisation oder ambulanter Behandlung involviert sind. Auf Basis des bisher einmaligen hive-Algorithmus werden automatisch die hierfür jeweils optimalen Ressourcen disponiert oder, je nach Prozess, dem Benutzer zur Bestätigung vorgeschlagen.

Klassische Planungssysteme oder heute eingestezte Kalender berücksichtigen oft nur die Auslastung von Ressourcen. Das KOS referenziert bei endlichen, also nicht unbegrenzt zur Verfügung stehenden Ressourcen, zusätzlich auf Rollen, Fähigkeiten und Eigenschaften, Anwesenheiten, Entfernungen zwischen den Ereignisorten, Teil-Teilnahmen von Ressourcen (Operateuren…) an Terminen, Vorlieben und Abneigungen, Ausbildungskataloge, private- oder Ausbildungstermine usw.

Ressourcen- und Kosteneffizienz

Das System ist auf Ressourcen- und Kosteneffizienz ausgelegt und berücksichtigt gleichzeitig die Bedürfnisse des Klinikpersonals an einen optimalen Support ihrer organisatorischen Aufgaben im Rahmen der medizinischen Qualitätssicherung. Eine Organisationsberatung ist ebenso wie ein umfassendes Changemanaement Teil des Einführungskonzeptes. Die Einbindung bestehender KIS Systeme kann beispielsweise so erfolgen, dass durch das KOS im KIS als Folge von Ereignissen, Dokumentationen angelegt werden. Das KIS seinerseits kann die Verordnungen (Order Entries) verwalten und erhält Termine dafür aus einem hausweit konsolidierten Kalender. Angebundene Pflegedokumentationssysteme oder KIS-Pflegemodule stellen Informationen über geplante Pflegemassnahmen bereit, die KOS bei der Untersuchungs- oder Therapie Terminierung berücksichtigt. Die Regeln hierfür bestimmen die Häuser selber.

Es ist kein Naturgesetzt und zudem äusserst teuer, dass Pflege Massnahmen immer um Behandlungstermine herumgeplant und bei Kollisionen ausweichen müssen.

So wird es sinnvoll sein, beispielsweise die Operationsvorbereitung relativ hoch zu gewichten, eine Körpererfrischung am Nachmittag dagegen als nachrangig priorisiert anzusehen. Eine Lungenfunktionsprüfung soll vielleicht nicht unbedingt nach einer anstrengenden Mobilisation erfolgen, eine Nüchtern-Untersuchung nicht am Nachmittag und so weiter.

DRG-konforme Entlassplanung

Der integrierte DRG Controlling-Connector übernimmt die frühzeitige Entlassplanung, findet mögliche (Neben)diagnosen aufgrund von Ereignissen und passt bei Bedarf die Entlassplanung und Bettendisposition entsprechend an oder schlägt sie definierten Benutzern zur Validierung vor.

Weitere Informationen finden Sie in inzwischen in diversen Beiträgen der letzten Wochen auf dieser Website, auf schedulinghealthcare.com oder im persönlichen Dialog über das Feedbackformular auf dieser Seite. Im Rahmen unserer Kooperation im Scheduling Healthcare Zusammenschluss lassen wir Ihnen auch gerne Informationsmaterial zu den unten genannten Schwerpunktthemen zukommen. Gerne bietet wir Ihnen auch eine Potenzialanalyse bei Ihnen vor Ort, um die Einsatzmöglichkeiten des neuen KOS Systems zu evaluieren. Aussagen zur Entscheidungsfindung können schon mit sehr geringen Aufwand nach ein bis zwei Tagen gemacht werden werden.

Mehr Infos für Sie

Der weltweit erste KOS Kongressvortrag findet auf dem Forum Digitale Gesundheit am 30.08.2016 im UniversitätsSpital Zürich statt. Foliensatz dazu.

 

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Sunmary in English

Scheduling Healthcare offers with its multi resource management system with integrated hivemed Process Management Cockpit PMC now the first DRG compliant COS system worldwide.

COS stands for, clinical organizational system. Thus a completely new genus of clinical IT systems is launched. The COS will relieve future clinics in the control of all the recurring process steps – including optimized and automated treatment appointments management with performance documentation.

And it supports flexibly to changes in the flow of the dynamic clinic everyday. It follows the basic philosophy that make up treatments / hospitalizations of events and these are planned, such as

  • studies
  • care measures
  • operations
  • visits
  • Dismissals / resignations …

or at least to be considered as

  • timing of meals
  • team meetings
  • night rest…

so turn to be processed efficiently in every respect. The objective is also, as gently as possible use of scarce resources and forces of employees.

The plans can be very short and specific, or even very long term and still blurred in everyday.It also logical event chains are formed and schedules. Regulation gastroscopy example, leads back and forth always on scheduling and disposition of the resources space, doctor, care, equipment and planning of the preparation of the patient, the patient transport organization, performance documentation and reporting / documentation. The planning of all that is happening today in individual steps. Not so in the COS!

While HIS systems to date focus on information and documentation supplement COS systems the hospital IT landscape to the organizational aspects. Only then can a resource-saving, positive regulatory influence on the events in the hospital are taken. Hiebei all events are taken into account, are involved in the patient during the hospitalization or outpatient treatment. the purpose the optimum resources Based on the unprecedented hive algorithm automatically disposes or, depending on the process, proposed to the user for confirmation.Traditional planning systems or today eingestezte calendar often consider only the utilization of resources.

The COS referenced at finite, thus limits the resources available, in addition to roles, skills and characteristics, distances between event locations, sub-participations of resources (operators …) to events, likes and dislikes, training catalogs, private appointments, etc.

The system is designed to resource efficiency and cost, taking into account also the needs of hospital personnel to optimum support their organizational tasks within the medical quality assurance. An organization is consulting as well as a comprehensive change management part of the introduction of the concept. The integration of existing HIS systems can for example be such that are created by the COS in KIS as a result of events, documentaries. The KIS in turn can manage the regulations (Order Entries) and replaced it dates from a house far consolidated calendar.

The clinical documentation should not remain the core of IT use in the hospital. Controlling the organization as a whole and the treatments in detail, herein lies the strength of today’s IT systems. The documentation is a result of treatment planning, diagnosis and treatment, and important in that but in a temporally downstream step. We need to complement our clinical system environments accordingly. With COS is the technical possibility.

 

qhit.ch made with in Basel.
Dieser Beitrag wurde am 20.08.2016 veröffentlicht und zuletzt am 07.09.2016 aktualisiert.
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