Die pflegerische Versorgung der Bürger ist in vielen Städten und Gemeinden in Gefahr

Bis die Gesellschaft Lösungen gefunden hat, die aktuellen Mehrbedarfe an Pflegepersonal auf dem freien Arbeitsmarkt zu decken, zeigt das «Murger Modell» einen Weg auf, wie Städte und Gemeinden die Pflege der Bürger in örtlichen Heimen, Kliniken und im häuslichen Bereich in der aktuellen Akutsituation sichern können.

Die Misere der Pflege kann sich leicht zur Pflegekatastrophe ausweiten. In Zeiten höchster Personalnot sind es insbesondere ungeplante Personalabwesenheiten, die die pflegerische Versorgung gefährden. Die Krankheitsstatistiken sind in der Pflege besonders hoch.

Das können Sie tun: Bürgerschaftliches Engagement stärken

Sie schaffen nach dem Murger Modell eine Möglichkeit der sozialversicherten Beschäftigung von derzeit inaktivem, qualifiziertem Pflegepersonal, das in einem externen Personalpool bei Personalknappheit in den Kliniken, Heimen und Pflegediensten in Ihrem Gebiet zum Einsatz kommen kann. Im Falle eines Ad-hoc Personalbedarfs, zum Beispiel im Rahmen des Ausfallmanagements bei Krankheitsausfällen, wird dieser Personalpool aktiviert – und zwar nur dann, wenn keine anderen Möglichkeiten bestehen, Ersatzpersonal zu gewinnen. So können kurzfristig zusätzliche Kapazitäten durch qualifiziertes Personal bereitgestellt werden. Die Ausschreibung der Schichten, das Management der Leistungsdokumentation und Abrechnung erfolgt über eine App ohne Ihr Zutun.

Damit realisieren Sie nicht nur ein flächendeckendes Ausfallmanagement, sondern reduzieren in allen beteiligten Häusern und Diensten auch den organisatorischen Aufwand pro Pflegemitarbeiter/in um 4,3 Tage pro Jahr, weil das Ausfallmanagement mit digitaler Unterstützung gewissermassen auf Knopfdruck, statt durch stundenlanges Telefonieren funktioniert.

Beschäftigungsverhältnisse

Neben einer öffentlich-rechtlichen Beschäftigung kommt natürlich auch in Frage, seitens der Verwaltung von Stadt oder Gemeinde einen Träger zu finden, der die Mitarbeiter in Ihrem Gebiet anstellt. Der Pool besteht aus qualifizierten Personen, die ad-hoc Einsätze leisten können, zum Beispiel mit Beteiligung von

  • Teilzeit-Pflegenden
  • pensionierten Pflegenden
  • Pflegenden in Elternzeit
  • Pflegenden in berufsfremden oder
  • gar keinen Beschäftigungsverhältnissen

 

Kosten

Die Kosten für die Gebietskörperschaft bestehen

  1. im Marketing, um das Konzept möglichst flächendeckend in den Pflegeorganisationen bekannt und verfügbar zu machen
  2. in der Organisation des Personalpools mit eigenen Mitteln oder darin, einen Träger für die Einstellung dieser Mitarbeiter auf Abruf zu finden

Die Technik wird über ein pay-per-case Modell finanziert. Die Pflegearbeitgeber beteiligen sich mit einer geringen Gebühr pro Nutzung für die App/Web Technik.

 

Kontakt

 

 

qhit.ch made with  in Basel.
Diese Seite wurde am 30.7.2018 veröffentlicht und zuletzt am 30.7.2018 aktualisiert.
Den qhit Managementbrief beziehen derzeit 4.447 Abonnenten.
Abonnieren  
 backoffice@qhit.ch, Telefon Schweiz 061 511 21 22

RZ_Logo_RGB