von Guido Burkhardt

Smarte Lösung statt Kopf durch die Wand: 30% mehr Krankenpflege und 20% mehr ärztliche Kapazitäten sind ad hoc verfügbar

Zur Pflegewoche, die mit dem Tag der Krankenpflege am 12. Mai ihren Höhepunkt findet, hat die Pflegemisere mediale Hochkonjunktur. „Pflegeberufe aufwerten, mehr Ausbildungsplätze schaffen und qualifizierte Zuwanderung ermöglichen“, das sind gemeinhin die Antworten auf die Frage, wie der eklatante Fachpersonalmangel in der Pflege gelöst werden kann. Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe ergänzt, dass nur durch Wiedergewinnung von Berufsaussteigern schnell genug die schlimmste Not gelindert werden könnte. Stimmt das?

Die Debatte wird enorm dadurch erschwert, dass „Pflege“ inzwischen der Universalbegriff für alle Pflegeberufe und Bereiche ist. Das macht die Diskussion schwierig. So unterschiedlich die pflegerischen Berufsbilder sind, so verschiedenartig sind auch die Lösungen, die kurz-, mittel und langfristig umgesetzt werden könnten. Auch wenn alle pflegen, so hat der Berufsalltag einer Fachfrau in Intensivpflege sozusagen nichts mit dem einer häuslich Pflegenden zu tun.

Obwohl berufspolitisch wünschenswert ist, dass Pflege als Profession mit einem gemeinsamen Grundstudium startet und sich dann später spezialisiert, ist es bei der Lösungssuche derzeit falsch, nur von „Pflege“ zu sprechen. Man sieht dies schon daran, dass in der Presse die Anzahl fehlender Pflegefachleute irgendwo zwischen 12’500 und 250’000 verortet wird – je nachdem, welche pflegerischen Fachgebiete in welchen Zeiträumen betrachtet werden. Der Begriff „Pflege“ ist in der Öffentlichkeit noch nicht hinreichend definiert. Hier soll es um einen massgeschneiderten Lösungsweg für die Pflege im Krankenhaus gehen, der in anderen pflegerischen Tätigkeitsfeldern nicht funktioniert.

Smarte Lösung

Seit nunmehr fast zwei Jahren gibt es eine Lösung. Sie bietet das Potenzial, Krankenpflege im Krankenhaus um bis zu 30% ihrer heutigen Tätigkeiten im Tagdienst zu entlasten und Klinikärzte zu ca. 20% ihres Gesamtarbeitsaufwandes. Je grösser die Klinik, desto größer die Entlastung. Das hängt damit zusammen, dass der organisatorische Aufwand, den Ärzte und Pflegende tagtäglich betreiben müssen, je nach Klinikgrösse ganz erheblich ist und eine Methode gefunden wurde, diesen fast auf Null zurückzufahren. Dadurch ergibt sich, dass nach einer rund eineinhalbjährigen Projektdauer die oben genannten Kapazitäten tatsächlich frei gemacht werden können und ab dann in Tagdiensten ad hoc 30% mehr Pflegefachleute und 20% mehr Klinikärzte zur Verfügung stehen.

Die massgeblichen Elemente, um dieses Ziel zu erreichen, sind eine computerunterstützte Ereignisplanung, die mit einem Algorithmus automatisiert optimale Termine für Pflege-, diganostische und Behandlungsereignisse findet und somit auch verhindert, dass Terminkollisionen von pflegerischen und diagnostisch/therapeutischen Massnahmen zu Arbeitsunterbrechungen führen. Ad hoc Planungen werden auf ein absolutes Minimumm zurückgefahren. Mitarbeitende können geplant dort verstärkt zum Einsatz kommen, wo eine hohe Arbeitslast zu erwarten ist. Durch sogenannte prädiktive Assesments wird vor einer Hospitalisation oder spätestens bei der Notaufnahme ermittelt, welcher Aufwand zu erwarten ist. Diesem können dann entsprechende Kapazitäten entgegengesetzt werden, um ihn mit einem leistbaren Arbeitspensum und in guter Qualität für die Patienten zu bewältigen.

Wenn Sie interessiert sind an dieser neuen Methodik, starten wir gerne ein entsprechendes Projekt mit Ihnen, verschaffen uns einen Überblick über Arbeitsabläufe und Werkzeuge und führen das Projekt zum Erfolg. Das benötigte Kernsystem für das Ressourcenmanagement erhalten sie durch den Hersteller bereitgestellt. Kliniken zahlen lediglich dessen Nutzung. Die Kosten belaufen sich auf ca. 5.- Euro pro Fall.

 

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Diese Seitewurde am 8.5.2018 veröffentlicht und zuletzt am 8.5.2018 aktualisiert.
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